Zu Besuch im Hüsli, Wohnhaus von Professor Brinkmann

Im schönen Schwarzwaldort Grafenhausen liegt etwas ausserhalb hinter der Tourismusinformation das Volkskundemuseum Hüsli. Von der Strasse gut sichtbar die beiden Tannenzapfen, das Volkskunde leicht versteckt.

Tannenzäpfle vor Brauerei Rothaus

Es ist ein wunderschönes Schwarzwaldhaus, in der bis zu ihren 100. Lebensjahr Helene Siegfried lebte. Sie war eine erfolgreiche Konzertsängerin, schrieb Bücher und zog nach dem Zweiten Weltkrieg für immer in das Hüsli, dass sie bisher nur als Sommerhaus nutzte.

Helene Siegfried führte ein einfaches Leben und sammelte Schwarzwälder Alltagsgegenstände, die heute antik sind und einen Einblick in die reiche Handwerkskunst geben mit Uhren, Möbeln, Stickereien, Porzellan, Malereien und Gemälde. An die frühere Zeit gedenken Schlafzimmer, Wohnzimmer und die Küche.

Bekannt wurde das Hüsli durch die Fernsehserie Schwarzwaldklinik als Wohnhaus von Professor Brinkmann (Klaus Wussow). Reine Fantasie, gelebt hat er nie im Hüsli, doch das Schwarzwälder Haus mit Garten, einfach traumhaft. Den Hüsli bescherte die TV Serie grosse Besucherströme. Die Sendung hat dem Schwarzwald gut getan.

Freundlicher Empfang im Hüsli

Heute ist das Hüsli ein beschaulicher, freundlicher Ort in wunderschöner Umgebung. Eine Wanderung zum Schlüchtsee und den Schlühüwana Park sorgt für frische Luft und wunderbare Natur. Zum Abschluss lohnt der Besuch der Brauerei Rothaus, nur wenige Schritte von der Tourismusinformation entfernt.

Volkskundemuseum Hüsli
Am Hüsli 1
D-79865 Grafenhausen-Rothaus

+49 77 48 212
huesli@landkreis-waldshut.de
hüsli-museum.de

Hier noch eine Folge der Schwarzwaldklinik

Mein Leben in Baden

Seit 2001 lebe ich in der Region, seit bald zwei Jahren am Stadtrand von Baden, im Brisgi. Eine kleine Welt, wie dies für die Schweiz gilt. Die meisten Menschen kennen gerade mal ihre Nachbarschaft.

Obwohl die Busverbindungen gut sind, bin ich gerne mit dem Velo unterwegs, ein wenig Unabhängigkeit, trotz einer Steigung vom Brisgi auf die Bruggerstrasse, einer verkehrsreichen Strasse, bevor ich dank einer Unterführung in die Römerstrasse gelange und dort gemächlich zum Bahnhof und ins Zentrum gelange.

Ich sollte die Tour oft machen, denn immer, wann ich zum Theaterplatz fahre und meine Lieder spiele, reflektiere ich zu Texten und Melodien. Dort ist meistens jemand, den ich anspreche. 

Zu oft bleibe ich in meiner Wohnung, statt mich dank Begegnungen weiter zu entwickeln. Mein Reisejournalismus interessiert bestimmt viele und, falls ich darüber spreche, kommen neue Gedanken.  Ein Lied, dass hier gut passt

Liedermacher und Reisejournalist, so sehe ich mich, bin gerne unterwegs, vor allem in heimischen Gefilden. Baden erlebe ich als weltoffen und tolerant, kulturell reich bestückt, daraus muss ich mehr machen. Ob dies politisches Engagement ist, oder mein Wissen zu Internet weitergeben, es gibt viele Ansätze, die ich weiterverfolgen sollte.

Vielleicht mehr zu Baden schreiben? Eben die Themen beleuchten, die bei Reiseführern selten im Fokus sind. Ich veröffentliche dies auf meiner Webseite zu Schweizreisen. Gerne möchte ich als Gästebetreuer Touristen, Baden aus meiner Sicht zeigen. 

Auf der Webseite zur Schweiz lege ich den Schwerpunkt auf Baden und meiner früheren Heimat Luzern. Da lade ich Sie gerne ein, ich bin immer neugierig auf gemeinsame Entdeckungen. 

Wenn Sie an meine Leben in Baden interessiert sind, lade ich Sie gerne ein, mich als Gästebetreuer zu buchen. Hier meine Webseite dazu

Friends.Guide

Ein Konzert im Alten Friedhof

Wenn ich unterwegs bin, spiele ich gerne in Parks. So auch bei meinem Besuch in Freiburg. Kaum im Hotel angekommen, habe ich schon die Gitarre ausgepackt und bin bei strahlendem Wetter Richtung Stadtmitte losgezogen.

In einem Kloster habe ich meinen Notenständer aufgestellt und gespielt. Keine klassische Sehenswürdigkeit, keine Touristen, keine Zuhörer.

Nachdem ich mit ein paar Stücken fertig geworden bin, kontaktiere ich nun Bewohner wie Nonnen. Sie halten mich tatsächlich für einen Bettler und schütteln ihren Kopf, ich kann dennoch nette Gespräche führen.

Ja, wie gehen wir eigentlich mit «Bettlern» um? Jeder kann in eine solche Situation geraten.

Einerseits suche ich die Ruhe andererseits Gespräche. Vor allem wünsche ich nicht, dass mich die Leute in Massen achtlos passieren.

Eine Bewohnerin hat mir den alten Friedhof empfohlen. In der Tat ein schöner & eigentümlich wild wirkender Ort. Es haben sich dort einige auf Bänken niedergelassen und mir zugehört und ein paar junge Leute Kreuze abgemalt.

Wir haben beispielsweise über die Friedhofsruhe diskutiert, welche im Alten Friedhof nicht mehr gilt. Spielen ist ausdrücklich erlaubt, und in dessen Kapelle finden kleine Konzert statt. «Ja, ich sollte spielen», hat mir eine ältere Dame zugesprochen.

Angenehme Gespräche, Komplimente, so dürften Konzerte immer sein!

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Beethoven – Superstar in Baden

Beethoven war bei den Badener eher unbeliebt. Als Choleriker und Pfennigfuchser galt er, beschwerte sich laufend und scherte sich nicht um seine Nachbarn, wenn er zu unmöglichen Zeiten lärmte, stampfe und klimperte.

Nicht nur von ihm waren zu seiner Lebenszeit meisterhafte Weltkulturerben der Musik entstanden; «die Europahymne» jedenfalls hatte der schrullige Beethoven komponiert. Doch auch etliche andere Meisterwerke. Er liebte kräftige Töne, und das schöne, österreichische Baden wirkte auf ihn, – insbesondere auf seine Gesundheit -, als wahre Zauberkraft. Selbst mit Taubheit komponierte er noch Meisterwerke. Er wanderte verliebt in die Landschaft durch das Helenental.
Sein Wohnhaus ist heute öffentlich zugänglich.

«Baden Tourismus» bietet einen Ausflug zu Beethoven;

  • Übernachtung mit Frühstück
  • Willkommensgruss
  • Beethoven Informationsmappe
  • Eintrittskarte ins Beethovenhaus
  • Beethoven Schokolade
  • Beethoven Medaille von der Sparkasse Baden

Beethovenhaus
Rathausgasse 10
2500 Baden

+43 2252 86 800 630
willkommen@beethovenhaus-baden.at
www.beethovenhaus-baden.at



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Badener Rosentage – Sieger Weltrosenkongress

Das Badener Rosarium zeigt uns, wie es geht, Freude an Rosen ohne Chemie. Es braucht weder Spritzmittel noch Kunstdünger. Deswegen erhielt Baden die Auszeichnung «Award of Garden Excelllence» während des Weltrosenkongresses 2018.

Jeweils im Juni finden die Badener Rosentagebei Wien statt. 800 Sorten verteilt auf 30’000 Pflanzen blühen auf und versprühen Duft, Eleganz, Romantik oder ganz einfach; Freude. An der Eröffnung am 1. Juni laufen zahlreiche Veranstaltungen umrahmt von Elfen und Feen.

Die Höhepunkte des Rosenfestes lassen sich wie folgt charakterisieren;

  • Grosses Eröffnungsfest.
  • Geführte Duftspaziergänge.
  • Workshops und Vorträge.
  • Rosenmarkt.

Der Startgartendirektor Gerhard Weber hat ein Buch zu den Stadtgärten in Baden verfasst. Bei der Tourismusinfo kann dieses erworben werden. Die Badener lassen sich viel zum Rosenfest einfallen, dass zeigt folgende Broschüre;


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Bagno Populare – Baden Schweiz

Im schweizerischen Baden baut Mario Botta ein neues Thermalbad.
Einige Badener haben die uralte Badekultur aufrechterhalten und übergangsmässig ein öffentliches kleines Bad geschaffen. Sie freuen sich auf das Thermalbad nach Mario Bottas Plänen .

Darüber werde ich demnächst Näheres berichten. Ich bin noch nie dort gewesen, ein Nachbar von mir springt regelmässig in das kleinformatige Thermalbecken. Es macht sich prima, deshalb überlegt die Stadt Baden das Provisorium heute zu einer Dauereinrichtung zu entwickeln.
Das Bad erinnert an das Mittelalter, als die Menschen auf kleinem Raum zusammen waren, nur damals nackt. Heute scheint man dafür zu gehemmt zu sein.
Hier der Artikel im Badener Tagblatt

Seit jeher schon gab es Möglichkeiten Fussbäder auszukosten.
An solch einen Ort hat mich ebenfalls eine Bemerkung meines Nachbars geführt. «Kalte Füsse? Fehl am Platz!» Meine Füsse hat sein Wasser angenehm warm umgeben, und dessen Sitzbank ist immer ziemlich belegt gewesen.
Zwei attraktive Beispiele dafür, wie im Schweizer Baden das Thermalwasser für die Öffentlichkeit bereit gestellt wird.