Breisach – französischer Charme am Rhein

Schon früher reiste ich oft und gerne nach Breisach – eine kleine Stadt direkt am Rhein, wo badische Gemütlichkeit auf französischen Charme stösst. Schon von weitem ist das beeindruckende Münster zu sehen, das auf einem Hügel über der Altstadt thront. Es bildet das Wahrzeichen Breisachs ab – ein Ort der Stille und des Staunens. Am Münsterplatz befindet sich auch das Rathaus.

Der Marktplatz unterhalb des Münsters gibt ein lebendiger Treffpunkt mit charmanten Cafés und einem zentralen Springbrunnen her. Manchmal steht dort auch ein Musiker auf dem Holzpodest des Platzes und erfüllt die Luft mit romantischen Melodien. Gleich gegenüber befindet sich die Touristeninformation – hier lassen sich vielfältige Schifffahrten auf dem Rhein buchen.

Wie wäre es mit einer Fahrt zu den Kanälen von Colmar?
Zur Webseite der Breisacher Schifffahrt

Nicht weit entfernt davon und auf dem Weg zum Bahnhof liegt der Neutorplatz, gesäumt von weiteren Cafés mit Außensitzplätzen. Von dort aus lädt auch die Neutorstraße zum Flanieren ein, ebenso hübsch wie die Rheinstrasse, mit ihren kleinen Boutiquen und Läden, hier inmitten Breisachs Altstadt. Ein wunderbares Garni Hotel ist übrigens der Breisacher Hof.

Direkt am Rhein habe ich ein besonders feines Dubai-Eis genossen – eine ungewöhnliche, aber köstliche Spezialität. Der Hafen liegt ganz in der Nähe, mit herrlichen Verweilplätzen, die zum Sitzen, Schauen und Innehalten einladen. Hier spürt man, wie der Alltag zur Ruhe kommt.

Breisach ist kein Ort für Eile. Es ist ein Ort zum Ankommen, Durchatmen und Genießen – zwischen und inmitten von Münsterblick, Rheinufer und französischer Leichtigkeit.

Breisach Touristik
Marktplatz 16
D-79206 Breisach am Rhein

+49 7667 940155
breisach-touristik@breisach.de
tourismus.breisach.de

Breisach habe ich im Zuge meiner vom Deutschland-Ticket inspirierten Initiative besucht. Von Freiburg aus besteht eine sehr gute S-Bahnverbindung.


Die Links innerhalb des Artikels führen zu den entsprechenden Orten auf der Weltkarte sowie zu weiterführenden Informationen.

Hausverbot bei der Tourismusinformation Baden

Die Tourismusinformation Baden in der Schweiz hat mir ein lebenslanges Hausverbot erteilt – meiner Einschätzung nach aufgrund ihrer politischen Sichtweise. Ich äußerte mich lediglich kritisch zur Arbeit des privatwirtschaftlich-organisierten Betriebs.

Fehlende Transparenz

Zwar besteht ein Leistungsvertrag mit der Stadt, worin die Stadt selbst sowie touristische Player daran beteiligt sind. Doch zur tatsächlichen Wirksamkeit der Arbeit wird kaum etwas veröffentlicht. Dabei werden schliesslich Tourismusabgaben eingezogen, um hohe Personalkosten, Miete und externe Dienstleister zu finanzieren.

Mängel in der Vor-Ort-Präsenz

Vor Ort steht meist nur ein einzelner Mitarbeiter bereit, meist ein Praktikant, trotz eines Personalbestands von zehn Personen für selbigen Bereich. Bedauerlicherweise sind eigene Broschüren rar. Laufende Werbekampagnen bleiben aufgrund ihrer mangelnden Sichtbarkeit weitgehend unbemerkt.

Kompletter Innovationsmangel, kaum Mitspracherecht

Die einzig sichtbare Werbung übernimmt nicht die Tourismusinformation Baden, sondern die Therme Fortyseven. Zudem haben einzelne involvierte Betriebe kaum Mitspracherecht. Statt auf eigene innovative Ideen und Angebote setzt die Tourismusinformation auf zugekaufte Konzepte wie Foxtrail oder Foodtrail.

Fragwürdige Tourismusarbeit in Baden

Auf mich wirkt die Tourismusinfo wie ein Selbstbedienungsladen. Wer glaubt, Kritiker mit lebenslangen Hausverboten ausschließen zu müssen, ist schwer ernst zu nehmen. Als Reisejournalist helfe ich Touristen gerne in der Stadt weiter – Aber ich muss sagen: Das hier erinnert stark an Seldwyla. Hausverbote gehören generell eingeschränkt, doch im Tourismusbereich sind sie ein absolutes No-Go. Dies liegt sicherlich auch daran, dass die Badener Tourismusarbeit (meines Erachtens) intransparent ist.