Ein Konzert im Alten Friedhof

Wenn ich unterwegs bin, spiele ich gerne in Parks. So auch bei meinem Besuch in Freiburg. Kaum im Hotel angekommen, habe ich schon die Gitarre ausgepackt und bin bei strahlendem Wetter Richtung Stadtmitte losgezogen.

In einem Kloster habe ich meinen Notenständer aufgestellt und gespielt. Keine klassische Sehenswürdigkeit, keine Touristen, keine Zuhörer.

Nachdem ich mit ein paar Stücken fertig geworden bin, kontaktiere ich nun Bewohner wie Nonnen. Sie halten mich tatsächlich für einen Bettler und schütteln ihren Kopf, ich kann dennoch nette Gespräche führen.

Ja, wie gehen wir eigentlich mit «Bettlern» um? Jeder kann in eine solche Situation geraten.

Einerseits suche ich die Ruhe andererseits Gespräche. Vor allem wünsche ich nicht, dass mich die Leute in Massen achtlos passieren.

Eine Bewohnerin hat mir den alten Friedhof empfohlen. In der Tat ein schöner & eigentümlich wild wirkender Ort. Es haben sich dort einige auf Bänken niedergelassen und mir zugehört und ein paar junge Leute Kreuze abgemalt.

Wir haben beispielsweise über die Friedhofsruhe diskutiert, welche im Alten Friedhof nicht mehr gilt. Spielen ist ausdrücklich erlaubt, und in dessen Kapelle finden kleine Konzert statt. «Ja, ich sollte spielen», hat mir eine ältere Dame zugesprochen.

Angenehme Gespräche, Komplimente, so dürften Konzerte immer sein!

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Beethoven – Superstar in Baden

Beethoven war bei den Badener eher unbeliebt. Als Choleriker und Pfennigfuchser galt er, beschwerte sich laufend und scherte sich nicht um seine Nachbarn, wenn er zu unmöglichen Zeiten lärmte, stampfe und klimperte.

Nicht nur von ihm waren zu seiner Lebenszeit meisterhafte Weltkulturerben der Musik entstanden; «die Europahymne» jedenfalls hatte der schrullige Beethoven komponiert. Doch auch etliche andere Meisterwerke. Er liebte kräftige Töne, und das schöne, österreichische Baden wirkte auf ihn, – insbesondere auf seine Gesundheit -, als wahre Zauberkraft. Selbst mit Taubheit komponierte er noch Meisterwerke. Er wanderte verliebt in die Landschaft durch das Helenental.
Sein Wohnhaus ist heute öffentlich zugänglich.

«Baden Tourismus» bietet einen Ausflug zu Beethoven;

  • Übernachtung mit Frühstück
  • Willkommensgruss
  • Beethoven Informationsmappe
  • Eintrittskarte ins Beethovenhaus
  • Beethoven Schokolade
  • Beethoven Medaille von der Sparkasse Baden

Beethovenhaus
Rathausgasse 10
2500 Baden

+43 2252 86 800 630
willkommen@beethovenhaus-baden.at
www.beethovenhaus-baden.at



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Badener Rosentage – Sieger Weltrosenkongress

Das Badener Rosarium zeigt uns, wie es geht, Freude an Rosen ohne Chemie. Es braucht weder Spritzmittel noch Kunstdünger. Deswegen erhielt Baden die Auszeichnung «Award of Garden Excelllence» während des Weltrosenkongresses 2018.

Jeweils im Juni finden die Badener Rosentagebei Wien statt. 800 Sorten verteilt auf 30’000 Pflanzen blühen auf und versprühen Duft, Eleganz, Romantik oder ganz einfach; Freude. An der Eröffnung am 1. Juni laufen zahlreiche Veranstaltungen umrahmt von Elfen und Feen.

Die Höhepunkte des Rosenfestes lassen sich wie folgt charakterisieren;

  • Grosses Eröffnungsfest.
  • Geführte Duftspaziergänge.
  • Workshops und Vorträge.
  • Rosenmarkt.

Der Startgartendirektor Gerhard Weber hat ein Buch zu den Stadtgärten in Baden verfasst. Bei der Tourismusinfo kann dieses erworben werden. Die Badener lassen sich viel zum Rosenfest einfallen, dass zeigt folgende Broschüre;


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Bagno Populare – Baden Schweiz

Im schweizerischen Baden baut Mario Botta ein neues Thermalbad.
Einige Badener haben die uralte Badekultur aufrechterhalten und übergangsmässig ein öffentliches kleines Bad geschaffen. Sie freuen sich auf das Thermalbad nach Mario Bottas Plänen .

Darüber werde ich demnächst Näheres berichten. Ich bin noch nie dort gewesen, ein Nachbar von mir springt regelmässig in das kleinformatige Thermalbecken. Es macht sich prima, deshalb überlegt die Stadt Baden das Provisorium heute zu einer Dauereinrichtung zu entwickeln.
Das Bad erinnert an das Mittelalter, als die Menschen auf kleinem Raum zusammen waren, nur damals nackt. Heute scheint man dafür zu gehemmt zu sein.
Hier der Artikel im Badener Tagblatt

Seit jeher schon gab es Möglichkeiten Fussbäder auszukosten.
An solch einen Ort hat mich ebenfalls eine Bemerkung meines Nachbars geführt. «Kalte Füsse? Fehl am Platz!» Meine Füsse hat sein Wasser angenehm warm umgeben, und dessen Sitzbank ist immer ziemlich belegt gewesen.
Zwei attraktive Beispiele dafür, wie im Schweizer Baden das Thermalwasser für die Öffentlichkeit bereit gestellt wird.